Lieber Leser,
es ist einzusehen, was jetzt kommt ist nichts für zarte Gemüter, aber so hat es sich zugetragen und es ist sogar, wie der Autor dieser Zeilen denkt, noch nicht am Ende. Natürlich ist es nicht von Pappe, wenn ein Philosophenkönig geboren wird. So hört was Platon schon dem Sokrates in den Mund gelegt:
"Wer also vieles Schöne erblickt, das Schöne selbst aber nicht sieht und auch einem anderen, der dazu hinführen will, nicht zu folgen vermag, und auch wer vieles Gerechte sieht, nicht aber das Gerechte selbst, und so weiter - von denen werden wir sagen, dass sie alles meinen, aber nichts von dem erkennen, was sie meinen."
So hüte sich der, der verlangt, dass diese Geschichte immer schön zu lesen sei, dass alles, was in ihr erzählt wird wirklich sich zugetragen habe, und der Erzähler jedem und jeder gerecht würde, auf dass ihm nicht sein Pferdeschwanz abgeschnitten werde.
Dann auf, ihr fettwanstigen Sodbrenner und fittgeilen Sonnenbänkler, lasst uns das Schöne meiden, um das Schöne zu entdecken, aus Liebe zur Wahrheit manchmal richtig ungerecht sein, und - aus besagtem Grunde - es den Erzähler einmal andersherum versuchen. Vielleicht entdecken wir ja auch etwas Liebliches, Leichtes, Vorgekautes, Bekanntes, Renditeträchtiges, Herzeigbares, Nützliches, Wiederverwertbares oder - was weiß das ich, nach was es Euch, lieber Leser, gerade gelüstet?!
Eines ist sicher, die Zeit des Verteilens ist vorbei, das krähen bereits die Minister auf dem Mist! Darum nehmt Euch zumindest aus der Geschichte, wenn sonst nirgendwo etwas zu holen ist. Zugegeben die Geschichte ist nichts für volle Mägen. Sodann mein Rat: Warte ab, wer überfressen ist, oder genieße er seine selbstverschuldete Erleichterung.
